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Ein Projekt für krebskranke Kinder und Jugendliche

Das Portal www.kinderkrebsinfo.de

 
Als Fachgesellschaft ist für Krebserkrankungen bei Kindern die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) ein wichtiger Ansprechpartner. Auch das Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie und Hämatologie gehört als Projekt dazu. Gemeinsam betreiben diese beiden Organisationen eine der wichtigsten Internet-Seiten für Eltern, betroffene Kinder und Jugendliche, aber auch für Fachleute:

www.kinderkrebsinfo.de

Hintergrundinformationen zu Erkrankungen, zum Klinikaufenthalt, zur Nachsorge und Rehabilitation, aber auch viel zu sozialrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die wichtigsten Fragen an Arzt oder Ärztin stehen für Eltern und Kinder zur Verfügung. Wer sich ganz allgemein informieren will, kann sich zum Beispiel in einem Glossar Fachbegriffe erklären lassen und aktuelle Nachrichten abrufen oder in weiteren Links und Adressen nachschauen. Für Fachleute bietet das Portal einen umfassenden Service, von Leitlinien über Studieninformation bis hin zu Weiterbildungswissen. Interessante Termine runden das Angebot ab.

In der
Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie sind Mitarbeiter verschiedener Berufsgruppen, wie Ärzte, Wissenschaftler, Pflegende und Psychologen zusammengeschlossen. Diese arbeiten gemeinsam an der Erforschung bösartiger Erkrankungen und Blutkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen sowie deren Diagnose, Behandlung und Nachsorge. Die GPOH fördert den wissenschaftlichen Austausch und Forschungskooperationen. Den größten Arbeitsbereich stellen seit 25 Jahren die Therapieoptimierungsstudien aller relevanten Krankheiten in dieser Disziplin dar.

Das
Kompetenznetz für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie ist ein Projekt der GPOH. Es wurde 1999 gegründet, um die Kooperation zwischen Kliniken und Forschungseinrichtungen zu fördern. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung krebskranker Kinder und Jugendlicher zu optimieren. Das Kompetenznetz dient der Vernetzung von Einrichtungen der Grundlagenforschung, der klinischen und epidemiologischen Forschung, der Spitzenversorgung und Nachsorge im Zusammenwirken mit niedergelassenen Ärzten und externen Wissenschaftlern. Es ist Ansprechpartner für betroffene Eltern und Kinder, für Ärzte, Kliniken, für Forscher und Unternehmen, für Presse und Öffentlichkeit. Das KPOH steht für mehr Wissen, besseres Verstehen und gezielteres Behandeln. Wie alle Kompetenznetze in der Medizin wird auch diese Institution vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.