Onko-kids-online

Ein Projekt für krebskranke Kinder und Jugendliche

Hallo mein Name ist Julia ich bin 16 Jahre alt.


Mit Ende 14 Anfang 15 habe ich eine sehr schlimme Erfahrung gemacht.

Ich habe gemerkt, dass ich einen kleinen Knubbel am rechten Wadenbein hatte, habe mir aber dabei nix gedacht.
Nach paar Tagen ist der Knubbel immer größer geworden, da habe ich mich dann schon was gewundert, woher das kam.
Zuerst dachte ich, ich hätte mich beim Sport in der Schule gestoßen. Mein Opa hat sich große Sorgen gemacht.
Er ist mit mir zusammen zu meinem Hausarzt gefahren und wollten wissen, was das sei.
Mein Hausarzt konnte mir dazu nix sagen und hat mir direkt eine Überweisung zum Orthopäden gegeben.

Am gleichen Tag noch bin ich zum Orthopäden gegeangen. Es wurde erst mal ein Röntgenbild von meinem Bein gemacht.
Der Orthopäde wurde gleich, als er die Bilder sah, ganz komisch. Er sagte mir das ich einen Tumor habe und sofort ins Krankenhaus muss. Mein Opa fuhr gleich mit mir ins Krankenhaus. Die Ärzte dort gucken sich die Bilder von mir an. Einen Tag später musste ich nochmal mit meinen Eltern ins Krankenhaus fahren. Da bestätigte eine Ärztin nochmals ,dass ich Krebs habe: Osteosarkom.

Von einen auf den anderen Tag musste ich ins 200 km entfernte Münster fahren, wo die mir eine Probeentnahme des Tumors entnommen haben. Ein paar Tage später fuhren wir wieder nach Hause.

Dann musste ich direkt wieder bei uns in die Kinderklinik. Ich habe meine ersten Chemotherapien bekommen. Ich hatte richtig Angst. Ich habe mich viel übergeben und ich habe innerhalb von ein   paar Tagen 10 Kilo abgenommen. Nach einiger Zeit habe ich auch meine Haare verloren, das war das Schlimmste für mich.

Ich war so froh, dass ich in der Zeit meine Eltern und meinen Bruder hatte. Mein Tumor wurde nach mehreren Chemoblöcken entnommen. Danach habe ich weiter Chemo bekommen. Ich war so froh als mein letzter Chemoblock vorbei war und ich nicht mehr im Krankenhaus bleiben musste. Meine Haare kamen nach und nach wieder.

Zum Glück ist nix von meinem Tumor nachgewachsen. Mir haben die Schwestern auf der Station immer sehr geholfen. Sie waren immer lieb, und wenn ich Kummer hatte, konnte ich immer zu Ihnen gehen.

Man sollte sich nie runter kriegen lassen und immer stark sein, das hilft einen sehr. Ich danke allen, die mir dabei geholfen haben, sie waren nämlich die größte Hilfe.

Julia