Hirntumor

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corinne
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Hirntumor

Beitragvon corinne » 25.08.2010, 15:24

Hallo zusammen.
Ich bin 16 Jahre alt und bin aus Zufall auf diese Seite gestossen.

Vor 3 Jahren musste ich jeden Morgen nach dem Morgenessen erbrechen. Nach ein paar Wochen ging ich zum Arzt und der sagte, dass ich das Essen am Morgen nicht ertrage und am Morgen nichts mehr Essen soll. Ich ass nichts mehr und eine Zeit lang musste ich dann auch nicht mehr erbrechen.

Dann plötzlich hatte ich starke Nackenschmerzen und musste wieder jeden Morgen erbrechen, obwohl ich nichts gegessen hatte. Ich sagte meinen Eltern nichts davon, weil ich nicht schon wieder zum Arzt wollte. Eines Tages war ich in der Schule und plötzlich sah ich alles verschwommen und musste erbrechen. Ich ging nach Hause und dachte, ich hätte vielleicht Migräne. Nach ca. 1 Woche passierte mir das gleiche wieder. Allerdings war es noch schlimmer als beim 1. Mal. Ich konnte fast nichts mehr sehen. Mein Vater vereinbarte ein Termin beim Neurologen.

Eine Woche später konnte ich gehen. Er schaute meine Pupillen an und sagte, dass da etwas nicht stimme und vereinbarte ein Termin für ein MRI in einem Krankenhaus. Am Freitag, den 14.3.2008 konnte ich ein MRI von meinem Kopf machen und musste anschliessend wieder zum Neurologen. Der sagte mir, dass ich einen Hirntumor habe und sofort in die Notaufnahme eines Unispitals gehen muss. Noch am selben Tag wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt und am nächsten Tag (Samstag, den 15.3.2008) wurde mir der Tumor in einer 9-stündigen Operation entfernt. nach 3 Tagen auf der Intensivstation und 2 Wochen im Krankenhaus, erfuhr ich, dass der Tumor die Grösse einer Kiwi hatte aber zum grossen Glück gutartig war. Dieser Tumor, namens Pilozytäres Astorzytom, hatte ich seit meiner Geburt und er ist stetig gewachsen, bis er keinen Platz mehr hatte und auf mein Kleinhirn drückte. Jetzt muss ich jedes Jahr im Krankenhaus eine Kontrolle und ein MRI machen, um zu schauen, ob er wider wächst.

Meine Mutter hatte allerdings nicht so Glück, denn sie ist letztes Jahr an Brustkrebs erkrankt :(

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir solche schreiben würden, die auch an einem Hirntumor erkrankt sind oder ein Familienmitglied an Brustkrebs erkrankt ist.

Ganz liebe Grüsse
Corinne

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