L.E.B.E.N von Josef Leopold (Gangliogliom-Survivor) J,E

Interessante Bücher, oft von betroffenen Eltern liebevoll geschrieben
Beatrice
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L.E.B.E.N von Josef Leopold (Gangliogliom-Survivor) J,E

Beitragvon Beatrice » 02.02.2014, 17:35

Bereits anno 1978 im Alter von 17 Monaten hatte Josef Leopold das erste Mal Krebs: Ein Ganglioneuroblastom an der Nebenniere. Anno 1992, im Alter von 16 Jahren, erkrankte er an einem Gangliogliom, einem Hirntumor, der immer wieder wuchs, dazu kam eine schlimme Darmkrankheit und Darmoperation, ein Onkozytom in der Niere (dies ist ein glücklicherweise gutartiger Tumor), die OP des Spitz-Klump-Fusses und die Nebenwirkungen der vielen Behandlungen. .

Dieses Buch ist vor allem für Jugendliche und Eltern gedacht, die erfahren möchten, wie es im Leben nach einer Hirnverletzung weitergehen kann, was Hoffnung macht, wofür es sich zu kämpfen und eben, zu LEBEN lohnt.


LEBENSERFAHRUNGEN EINES BESONDEREN JUNGEN MANNES
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Titel: L.E.B.E.N
Untertitel: Was wurde aus "Freitag, 13.März"?
Autor: Josef Leopold
Fotos: Marianne Müller-Triebl
Verlag: Selbstverlag, Juli 2013
Keine ISBN-Nr, Paperback, 84 Seiten, 7 farbige Fotos aus dem Leben des Autors

Bezugspreis: 12 Euro/Buch (dazu kommt das Porto ins jeweilige Land - für die Schweiz beläuft es sich auf Euro 4.00)= total 16 Euro

Bezugsmöglichkeit:
Lebenshilfe Radkersburg | Plaschenaustraße 2 | A-8490 Bad Radkersburg | Telefon: 03476 / 2029 | Fax: 03476 / 2029-4 |
E-Mail: [office@lebenshilfe-radkersburg.at]
http://www.lebenshilfe-radkersburg.at/d ... eistungen/


Anmerkung von Bea:
Der Untertitel des Buches von Josef Leopold bezieht sich auf sein erstes Buch, das er als 25jähriger veröffentlichte. Am Freitag, 13. März bekam er anno 1992 die Diagnose bösartiger Hirntumor, ein Gangliogliom, das immer wieder nachwuchs. 14 Gehirnoperationen, 25 Bestrahlungen, 8 intensive Chemotherapieblöcke und 2 Eingriffe mit der Gamma-Knife brauchte es, um diesen furchtbaren Krebs zu besiegen. Der junge Josef Leopold hat viel mitgemacht in seinem Leben. Durch die vielen Therapiefolgen ist er heute hörbehindert und hat rechts eine körperliche Schwäche, ausserdem eine grosse Delle im Schädel, die ihn auffallen lässt. Trotzdem steht er aufrecht da und bringt nun eben sein 2. Buch heraus, das zeigen soll, warum es für ihn nicht in Frage kommt, sein hart erkämpftes Leben hinzuschmeissen.
Er erzählt von seinen Träumen und von der Wirklichkeit, von den Rückschlägen und von den Dingen, die Mut machen. Von einem Tier, dem er vertraut. Von seinem Dreirad, durch das er fit bleibt und auch von den Kränkungen durch Politik, Ämter oder grölende Hauptschüler, die sich über ihn lustig machen und keine Ahnung haben, was da für ein Kämpfer vor ihnen steht. Er erzählt von seiner Reha und was sie für ihn bedeutet hat, vom Traum vom Führerschein, von der eigenen Wohnung und von Menschen, denen er begegnet ist und die ihm kostbar geworden sind. Und von vielem anderen mehr.
Kritisch und optimistisch schreibt er über all die Dinge, die ihn beschäftigen.
Dass er manchmal hadert ist normal und nur zu menschlich, wie er aber dennoch mutig vorwärtslebt und sich seine Träume nicht ausreden lässt, das macht ihm so rasch keiner nach.
Ein grosses BRAVO für Seppi und sein neues Buch!


¬Aus einem Artikel, der zur Buchveröffentlichung in Österreich erschien:
Lebenskampf mit zäher Kraft
Josef Leopold schrieb ein zweites Buch, warum er sich nicht unterkriegen lässt.
"Ihr war kein Weg zu lang, keine Strecke zu mühsam und auch keine Fahrt zu anstrengend. Deshalb habe ich dir, liebe Mama, dieses Buch gewidmet", schreibt Josef Leopold zu Beginn seines zweiten Buches^. Ein rührendes Dankeschön an seine aufopfernde Mutter Erna Leopold.
"L.E.B.E.N" nennt sich das Werk, und beschreibt ein Leben, das es mit dem jungen Mann aus Laasen bei Tieschen schon viel zu oft nicht gut gemeint hat. Bereits im Alter von 17 Monaten begann für Leopold im Jahr 1978 mit einem bösartigen Geschwulst an der Nebenniere eine Lebensgeschichte, die von zahlreichen Operationen bestimmt war. "Damals fuhr meine Mutter mit mir 250 Mal nach Graz. Ohne Klimaanlage und sonstige Extras im Auto. Ob bei minus 15 Grad oder bei plus 25 Grad, das war in diesem Fall egal. Wir mussten schließlich zur Nachsorge", schreibt Leopold in einer Rückschau auf "sein altes Leben".

Anstoß zum Schreiben
Seinen weiteren durch Krankheiten und Operationen bestimmten Lebenslauf hat er bereits in seinem ersten Buch "Freitag, 13. März" beschrieben. 14 Gehirnoperationen, 25 Bestrahlungen, 8 intensive Chemotherapieblöcke, 2 Eingriffe mit dem Gamma-Knife – es sind nicht 14 Personen, auf die diese Eingriffe aufgeteilt wurden, es ist eine Person, die das schon alles erleben musste. Und dazu eine Operation im Verdauungstrakt, die für Leopold fast schlimmer war, als alle Kopfoperationen zusammen.
Mittlerweile hat der 35-jährige Tieschener einen Arbeitsplatz bei der Bezirkshauptmannschaft und wohnt bei der Lebenshilfe Radkersburg in Altneudörfl, wo er von Wohnassistentin Marianne Müller-Triebl betreut wird. Sie war es auch, die ihn animierte, ein zweites Buch zu schreiben. Und so berichtet Leopold über Ereignisse, formuliert Ziele und Hoffnungen. Einzelne Kapitel sind beispielsweise einer Reise nach Lourdes, seiner Mobilität, seiner neuen Wohnung, einem Klassentreffen, das er im Vorjahr organisierte, oder der Hündin Lucy gewidmet. Einen großen Wunsch hat der Radkersburger: Er möchte den Führerschein wieder bekommen, denn Mobilität ist für ihn sehr wichtig. "Dann kann ich wieder unsere Fußballmannschaft des SV Tieschen zu ihren Spielen begleiten", hofft er. Auf der Wunschliste steht auch eine größere Wohnung.
im Verkaufsladen "Vielmehr" der Lebenshilfe in Bad Radkersburg ist sein Buch erhältlich. "Das Geld teile ich mit der Lebenshilfe Altneudörfl. Also werde ich pro verkauftes Buch abzüglich aller Nebenkosten zwölf Euro verlangen", informiert der Buchautor.
Quelle:
http://www.meinbezirk.at/straden/magazi ... 31551.html
Dateianhänge
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